In the antique book shop // Im Antiquariat

 

In the antique book shop

So, I went to the antique book shop today. I was looking for a book for my new blog, a nice old book on an ancient handicraft. Since that is what this blog is about: Antique books on ancient arts. I will be looking at all sorts of instruction manuals, textbooks and guides from the old days, learn about forgotten arts and lost techniques. And hope to be able to share some of these tricks and tips with you – by digitizing the old text, handing out copies and most of all by trying my own hands on the more practical instructions.

Well, in the end, I came home not with one but two books (and a record, but that’s off the record). You just can’t help. This place, Antiquariat Hatry in Heidelberg, is just overflowing with great books. On four storeys (if I didn’t lose count) they have what must be thousands and thousands of books on shelves crammed in every corner of their shop all the way up to the ceiling. It feels like they have about every book ever printed, only you’re never going to find it. The books are sorted by some broad categories and in order to find one you must go through all of them including those on the loose heaps in front of the shelves. But I guess that’s just part of the fun, after all, if you could simply pick up the copy you want, then you wouldn’t feel like a discoverer in the end.

What did I discover? Number one: „Handwerksbuch – Praktische Anleitungen für die Bastlerwerkstatt“ by Hans Vatter, Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart from 1929. This is obviously a German book and I hope you are not to disappointed about that. I promise to try and translate all the passages that I find interesting.

„Handwerk“ means handicraft (sort of) and the subtitle means „Practical instructions for the tinkerer’s workshop“. „Bastler“ being a person who engages in woodworking or metalworking and the like at home as a layman, basically for fun. I use the term „tinkerer“, perhaps a more modern term would be „maker“. The book gives a lot of practical advice on setting up shop, building your own workbench (I’ll have a detailed post on this later), making other useful tools such as a hide glue double-boiler (more on that in the future as well), and of course it offers instructions on how to build and design stuff. I must say I am really happy I came across this great book in my very first attempt.

Number two: „Die künstlerische Photographie. Nebst einem Anhange über die Beurtheilung und technische Behandlung der Negative photographischer Porträte und Landschaften, sowie über die chemische und artistische Retouche, Momentaufnahmen und Magnesiumblitzbilder.“ by C. Schiendl, Wien, Pest, Leipzig from 1889.

I’ll take a stab at translating the title. „The artistic photography. With an appendix on the evaluation and the technical treatment of negatives of photographical portraits and landscapes as well as on chemical and artistic retouching, on snapshots and magnesium flash images“. There you have it… There you have a short summary of the book.

I haven’t yet looked much into the text. But I have already found some chemical recipes which might be interesting for people who like to rediscover old photography techniques. And being myself a hardcore photoshop guy I am really curious to find out how they retouched their photographic plates in the old days.

Anyway, that’s it for the time being. Thanks for stopping by!

And, of course: Welcome to „The Journeyman’s Bookshelf“!

 


 

Im Antiquariat

Ich war heute im Antiquariat. Auf der Suche nach einem ersten Buch für meinen neuen Blog. Ein schönes, altes Buch über ein altes Handwerk. Denn genau darum soll es hier gehen: Um alte Bücher über alte Handwerke. Was ich plane: nach alten Handbüchern, Leitfäden, Ratgebern oder auch Lehrbüchern zu suchen und zu schauen, was man daraus über vergessene Künste und Techniken neu lernen könnte. Vielleicht klappt es ja, die besten Tipps und Tricks, die mir begegnen, hier im Blog zu beschreiben, interessante Textpassagen oder womöglich ganze Bücher zu digitalisieren und vor allem: Wo immer möglich, ein paar der praktischen Ratschläge auch selbst auszuprobieren.

Nach Hause kam ich dann übrigens nicht mit einem, sondern gleich mit zwei Büchern. Man hat einfach keine Chance. Dieser Laden, Antiquariat Hatry in Heidelberg, quillt über vor großartigen Büchern. Auch circa vier Stockwerken stapeln sich die Abertausende von Büchern, in jeder Ecke steht ein Regal, hochgeschichtet wird bis unter die Decke. Man hat das Gefühl: Hier gibt es jedes Buch auf der Welt, nur wird man’s leider nie finden. Denn die Ordnung wird eher locker gehandhabt, die Bücher sind in grobe Kategorien eingeteilt, und wenn man eines sucht, muss man alles durchsuchen, inklusive der losen Stapel, die sich dann noch vor dem Regal auftürmen. Aber, naja, das ist wohl auch Teil des Spaßes. Wenn man so ein Buch sich einfach aus dem Regal nehmen könnte, würde man sich ja auch nicht wie ein Entdecker fühlen.

Was habe ich entdeckt? Das „Handwerksbuch – Praktische Anleitungen für die Bastlerwerkstatt“ von Hans Vatter, Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart aus dem Jahr 1929. Darin gibt der Autor jede Menge gute, und tatsächlich praktische Tipps, etwa wie man sich eine Werkstatt einrichtet, wie man eine Hobelbank baut (werde ich hier demnächst ausführlich behandeln), wie man sich Werkzeuge selbst anfertigt, zum Beispiel einen Leimkocher für Haut- und Knochenleim (auch den gibt es bald ausführlicher). Und natürlich gibt er vor allem viele Anleitungen zum Bau und Design von diversen Objekten. Ich muss sagen, ich bin schon ganz schon glücklich darüber, dass mir (bzw. meiner Freundin) beim ersten Versuch ausgerechnet dieses Buch in die Hände gefallen ist.

Nummer zwei: „Die künstlerische Photographie. Nebst einem Anhange über die Beurtheilung und technische Behandlung der Negative photographischer Porträte und Landschaften, sowie über die chemische und artistische Retouche, Momentaufnahmen und Magnesiumblitzbilder.“ von C. Schiendl, Wien, Pest, Leipzig, 1889.

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Rembrandt lighting – from C. Schiendl, „Die künstlerische Photographie“ (1889)

… und da hätten wir dann auch gleich schon die Inhaltsangabe. Ich habe noch nicht tiefer gehend ins Buch geschaut, aber beim Durchblättern bin ich schon auf einige chemische Rezepturen gestoßen, die interessant sein könnten für Liebhaber alter Fotografietechniken. Und als eingefleischter Photoshop-Mensch bin ich natürlich besonders gespannt zu erfahren, wie man seinerzeit die Negativplatten retuschiert hat – mit Pinsel und Chemie.

Das wäre es soweit für heute. Ich danke euch fürs Vorbeikommen und Mitlesen!

Und natürlich: Herzlich Willkommen auf „The Journeyman’s Bookshelf“!

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2 Gedanken zu “In the antique book shop // Im Antiquariat

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